Eine Umfrage der VLM-Vorstandsmitglieder in ihren jeweiligen Mittelschulen hat ganz klar ergeben, dass die grosse Mehrheit der Mittelschullehrpersonen festhalten will, solange die Pandemie-Situation diesen erlaubt.

Trotz oft parallel laufendem Präsenz-, Hybrid- und Fernunterricht, trotz kurzfristiger Information über An- und Abwesenheiten von Schüler/innen, trotz unzähliger Nach- und NachNachprüfungen, trotz erschwertem, masken- und distanzbedingtem informellem Austausch zwischen den Kolleg/innen und der Schulleitung, und trotz der Sorge um die eigene Gesundheit, resp. der Angst, das C-Virus von der Schule nach Hause zu schleppen, aber dank einem enormen Engagement der Schulleitungen (Contact-Tracing vor Ort), der Sekretariatsmitarbeiter/innen (Anfragen aller Art), des Reinigungspersonals (Hygiene, Hygiene, Hygiene) und von uns Lehrpersonen (siehe oben) konnten wir unseren Bildungsauftrag glücklicherweise «face-to-face» weitgehend erfüllen. Der Fernunterricht war eine Krücke in einem Notfall, und auch wenn wir gelernt haben, besser an dieser Krücke zu gehen, wird er immer eine Krücke bleiben. Das reale Gegenüber und Miteinander zur kritischen Auseinandersetzung mit Stoff und Welt ist und bleibt unverzichtbarer Bestandteil der Bildung.

VLM-Vorstandssitzung vom 25. November 2020